Rico – Flug ins Ungewisse
Meine Kurzgeschichte »Rico – Flug ins Ungewisse« in der Spendenanthologie »GEFÄHRTEN 2 – VON FEDERN, KRALLEN UND DONNERNDEN HUFEN«
(enthält werbende Inhalte)
Die Geschichte über Rico hat einen wahren Hintergrund. Rico, so war der Name der Brieftaube, die wir gemeinsam mit anderen bei uns im Stall versorgt haben. Als er nach einigen Wochen wieder zu Kräften gekommen war, ist er weitergeflogen – wohin auch immer.

So kam ich jedenfalls dazu, über Brieftauben zu recherchieren. Ich habe mir Dokus über den »Brieftaubensport« angesehen und war teilweise fassungslos. Wie so oft, wenn es um die Nutzung von Tieren durch uns Menschen geht.
Ich denke, folgendes Zitat aus meiner Geschichte sagt alles: »Tauben sind im Normalfall standorttreu und binden sich ein Leben lang an ihren Partner. Für die Wettflüge werden sie von ihrem Partner, ihrem vertrauten Taubenschlag und auch von ihren Jungen getrennt. Das ist der Grund, warum sie – teils panisch und bis zur völligen Erschöpfung – so schnell wie möglich wieder zurückfliegen.«

Blick in meine Geschichte
»An einem schönen Frühlingstag verließ Julia das Bürogebäude und trat ins Freie. Endlich Urlaub! Beschwingt hüpfte sie die paar Stufen hinunter auf den Gehweg und lief zu ihrem Auto. Eines ihrer Lieblingslieder summend, fuhr sie auf die Schnellstraße, raus aus der Stadt in den Ort, wo sie lebte. Nach zwanzig Minuten parkte sie das Auto in der Einfahrt ihres kleinen Hauses. Sie stieg aus und registrierte aus dem Augenwinkel einen Vogel, der in ungefähr vier Meter Entfernung auf dem gepflasterten Boden saß. Julia beachtete das Tier nicht weiter, ging zur Haustür, sperrte auf und trat ins Haus. Hier tauschte sie als erstes die Büroklamotten gegen bequeme Jeans und Hoodie. Als sie auf dem Weg in die Küche an der Garderobe vorbeikam, bemerkte sie, dass ihre Handtasche nicht an ihrem Platz lag. Julia kratzte sich am Kopf und überlegte. Habe ich sie im Auto vergessen? Sie nahm den Schlüssel von der Ablage und ging nochmal raus, um nachzusehen. Der Vogel, den sie nun als Taube erkannte, saß nach wie vor am selben Platz und blickte sie an. Vorsichtig näherte sich Julia dem Tier. Verletzt schien es nicht zu sein, zumindest waren keine äußerlich sichtbaren Wunden zu erkennen. Als Julia nur noch ein paar Schritte entfernt war, wich der Vogel etwas zurück und Julia verharrte. Die Taube sah sie aus ihren runden Augen an ...«
Weitere Informationen zur Anthologie

EIN HERZ FÜR FELLNASEN!
Ob schnurrende Sofatiger, bellende Helden oder gefiederte Chaoten – in dieser Anthologie wimmelt es nur so von tierischen Hauptdarstellern. Autor*innen aus ganz Deutschland und Österreich haben ihre fantasievollsten, witzigsten und berührendsten Kurzgeschichten zusammengetragen und das für einen guten Zweck: Der Erlös dieses Buches fließt direkt an die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.
Zwischen felligen Abenteuern, schrägen Vögeln und treuen Pfoten findest du Geschichten zum Lachen, Träumen und Mitfiebern. Das Beste ist: Du unterstützt dabei echte Vierbeiner in Not.
LESEN, SCHMUNZELN, GUTES TUN FÜR EIN SICHERES ZUHAUSE MIT SCHNURRGARANTIE!
Herausgeberinnen: Caroline Krieger und Francy Klose

Der Erlös dieser Anthologie geht an die Katzenschutzfreunde Rein-Ahr-Eifel e.V.
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(Illustrationen erstellt mit Canva)
