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Esperanzas Traum

In meiner Kurzgeschichte »Esperanzas Traum« für die Spendenanthologie »Ein zarter Hoffnungsschimmer« greife ich ein weiteres Thema auf: Hoffnung.

Hoffnung für die Zukunft junger Menschen und für unsere Erde.

(enthält werbende Inhalte)

Esperanzas Traum – meine Geschichte in Bildern

linkes Foto: Lindenbaum auf Wiese mit Abendrot, mittleres Bild: Karte und Bilder von Südamerika, rechtes Bild: abgestorbener Baum

Nach einem heftigen Streit findet Perry Trost bei ihrer Tante unterm Lindenbaum. Sie erzählt von ihren Wunschträumen und Zukunftsplänen, von ihren Gedanken und Sorgen um den Zustand der Erde.

linkes Bild: Gewitterwolken, mittleres Bild: Sternenhimmel hinter zwei Bäumen, rechtes Bild: orangefarbene Ringelblumenblüte

Während eines heftigen Gewitters in der Nacht hat sie drei Träume: über die Zerstörungswut der Menschen, eine wundervolle Reise und einen Blick in ihre Zukunft. Ein hoffnungsvoller Morgen beginnt mit einem kleinen Wunder.

Blick in meine Geschichte

»Esperanza-Terese!«
»Esperanza-Terese«, äffte Perry ihre Mutter nach und verdrehte die Augen. Die Siebzehnjährige hatte sich schon oft gefragt, wie man seinem Kind solch einen Namen geben konnte, der von Gleichaltrigen verspottet wurde. Deshalb war sie dazu übergegangen, sich Perry zu nennen. Ihre Mutter, eine in sich selbst verliebte Frau, war die Einzige, die sie Esperanza nannte – oder Esperanza-Terese –, wenn sie auf ihren Nachwuchs wütend war.
Perry hatte die Zimmertür hinter sich zugeknallt und stand mit geschlossenen Fäusten im Raum. Enttäuschung und Verzweiflung überkamen sie. Abermals wurde sie aufs Abstellgleis geschoben. Perry versuchte, gegen den Kloß im Hals anzuschlucken. Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Dann hörte sie, wie das Klackern der Stilettos ihrer Mutter auf dem Fliesenboden im Gang der Dreizimmerwohnung lauter wurde und vor ihrem Zimmer stoppte. Sie wischte sich über das Gesicht und wappnete sich gegen das Aufeinandertreffen. Die Tür öffnete sich und ihre Mutter baute sich vor ihr auf.
»Was fällt dir ein, mich mitten im Gespräch stehen zu lassen, du Undankbare! Du verbringst die Sommerferien bei Tante Luisa und fertig. Ich will nichts mehr hören. Schließlich bin ich diejenige, die dafür sorgt, dass wir ein gutes Leben führen. Da stehen mir ein paar freie Tage wohl zu. Pack deine Sachen, in einer halben Stunde brechen wir auf!«
Damit verließ ihre Mutter den Raum. Pah, ein paar freie Tage. Von wegen! Sie glaubt, ich merke nicht, was los ist.
Kürzlich hatte sie ein Telefonat belauscht. Ihre Mutter hatte einen neuen Freund und wollte mit ihm mehrere Wochen nach Südamerika reisen. Und Perry war im Weg.

Die Blätter der alten Linde in Tante Luisas Garten wiegten sich in der sanften Sommerbrise und erzeugten ein beruhigendes Rascheln. Sie spendeten Schatten für den Hängesessel, der an einem Ast angebracht war. Perry hatte es sich darin gemütlich gemacht und ließ sich sacht hin und her baumeln. Ihre Hände lagen auf den Oberschenkeln und umklammerten das Handy. Kleine Schweißperlen bedeckten die Stirn des Mädchens, das die Augen geschlossen hielt ...

Weitere Informationen zur Anthologie

Cover von »Ein zarter Hoffnungsschimmer« vor blau-gelben Hintergrund

Ein zarter Hoffnungsschimmer

13 Kurzgeschichten, 15 Gedichte von 22 Autorinnen. So unterschiedlich die Texte auch sind, sie alle verbindet eine Botschaft: Hoffnung.

Mit jedem verkauften Buch und jeder gelesenen Seite leisten wir gemeinsam einen Beitrag, um Familien in Not zu unterstützen.

Autorinnen:
Angelika Gmeiner, Armina Viola, Asna Chiron, Bea W. Landon, Caroline Moxx, Elke Winterhoff, Elizabeth M. Hain, Gabriele Dietrich, Iris Steinmann, Jennifer Busch, Julia Abel, Karlie Bischoff, Kathrin Samar, Luna Day, Marina Prokopp, Martina Wagner, Martina Zöchinger, Sonja Dansu, Susanne Ulrike Maria Albrecht, T. K. Mitchell, Vera Malissa, Yvonne Sartoris.

Herausgeberin: Kathrin Samar

Der Erlös dieser Anthologie geht an LICHT INS DUNKEL.

Buch bestellen bei Amazon.

gelbe Ringelblume vor dunklem Hintergrund mit Spruch

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